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Häufig gestellte Fragen

Solarthermische Wärmenutzung

Solarthermische Wärmenutzung

  • In der Nichtheizperiode werden mindestens 95% des benötigten Warmwasser mit mehr als 50° C bereitgestellt
  • über das Jahr gesehen 2/3 des gesamten Warmwasserbedarfs gedeckt
  • Tage ohne Sonneneinstrahlung könne problemlos überbrückt werden
  • Für den maximalen Energiegewinn ist eine Ausrichtung nach Südwesten maßgeblich
  • Als Standort der Solaranlage kommen Dächer, Fassaden und Freiaufstellung in Frage
  • Amortisation innerhalb von 6-8 Jahren
  • Überschlagsmäßige Berechnung der Ersparnisse unter www.sonnenkraft.at/privathaeuser/service---support/solarrechner/

Der optimale Standort für den Solarspeicher

  • Wichtig dass der Speicher in der Nähe der Warmwasser-Zapfstellen aufgestellt wird, nicht unbedingt der Keller, somit können lange Leitungslängen vermieden werden -> Verringerung der Transport- und Bereitstellungsverluste
  • Dachboden ist nur empfehlenswert, wenn dieser ausreichend gedämmt ist, da eine Gefahr des Auffrierens der Kaltwasserzuleitung besteht

Heizen mit Solarenergie – ist das möglich?

  • In Kombination mit herkömmlichen Heizungsarten, wird die gewonnene Energie der Sonne oft zur Unterstützung der Raumheizung verwendet.
  • Je nach Wärmedämm-Standard des Gebäudes und Auslegung der Solaranlage kann immerhin etwa 30% des jährlichen Heizwärmebedarfs gedeckt werden
  • Durch die geringere Brennerlaufzeit bei Heizkesseln wird die Brennerwartung günstiger und die Lebensdauer maßgeblich erhöht
  • Vor der Installation einer solaren Heizungsunterstützung sollten Sie den thermischen Standard des Gebäudes optimieren (=Dämmen)!
  • Wenn Sie trotzdem keine Solaranlage installieren wollen, lassen Sie zumindest die Verrohrung beim Neubau herstellen, das spart später viele Kosten, wenn doch eine Solaranlage auf das Dach soll.

Photovoltaik

Photovoltaik

Photovoltaik Sowohl private Haushalte als auch große Gewerbeobjekte können zu Energiekraftwerken umgebaut werden. An sonnigen Tagen ist eine Energieautarkie möglich. Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Wenn Batterie- und Speichersysteme weiter entwickelt werden, kann der Eigenverbrauch auf bis zu 80 % gehoben werden.

Photovoltaische Stromerzeugung

  • Die Lebensdauer beträgt mindestens 20 Jahre
  • Der Wirkungsgrad der im Handel verfügbaren Solarzellen beträgt derzeit ca. 10-18 %
  • Strom aus Solarzellen ist damit im Gegensatz zur herkömmlichen Stromerzeugung umweltverträglich, d.h. es entstehen keine Schadstoffe und kein CO2.

Funktionsweise einer PV-Anlage

  • Solare Energie wird direkt in elektrische Energie gewandelt.
  • Es entsteht eine elektrische Spannung als Folge der Absorption der Strahlung. Die Höhe des erzeugten Stromes hängt von der Sonneneinstrahlung ab.
  • Zur Anpassung an die elektrischen Spezifikationen der Verbraucher sind bei netzgekoppelten Anlagen ein Wechselrichter bzw. bei Inselsystemen ein Batteriespeicher sowie unter anderem ebenfalls ein Wechselrichter notwendig.

Ertrag einer Photovoltaikanlage

  • Die Energieerträge sind proportional zur eingestrahlten Sonnenenergie. Jegliche Verschattung seriell geschalteter Module ist sehr schlecht!!!
  • Der Ausrichtung zur Sonne hat eine besondere Bedeutung.
  • Ein maximaler jährlicher Energieertrag, lässt sich in unserer Umgebung, mit nach Süden ausgerichteten Solarmodulen bei einem Neigungswinkel von rund 30° zur horizontalen erzielen.
  • Je m² Anlage kann man in Mitteleuropa mit etwa 150 bis 170 kWh Strom im Jahr rechnen.

Eine Abweichung von Südrichtung um weniger als 30° ist unkritisch, da der Energieertrag dabei um weniger als 5% zurückgeht. Bei vertikalen Südfassaden muss im Vergleich zu einer optimalen Ausrichtung allerdings mit einer jährlichen Ertragseinbuße von 30% gerechnet werden.

  • Photovoltaikanlage Tirol
  • Photovoltaik Tirol

Habe ich eine geeignete Dachfläche?

Habe ich eine geeignete Dachfläche?

Jede ganzjährige unbeschattete Dachfläche (Neigungen zwischen 20° und 60°), die nicht mehr als 50° von Süden abweicht, ist prinzipiell für Solaranlagen geeignet. Auch Fassadenflächen zwischen Süd-Ost und Süd-West eignen sich sehr gut für Sonnenkollektoren.

Lässt sich eine Solaranlage mit meiner bestehenden Haustechnik kombinieren?

Lässt sich eine Solaranlage mit meiner bestehenden Haustechnik kombinieren?

Solaranlagen lassen sich nachträglich mit nahezu allen bestehenden Heizungssystemen kombinieren. Dafür steht eine Reihe von bewährten Konzepten zur Verfügung, wobei bestehende Speicher und Rohrleitungen häufig weiterverwendet und damit Kosten gespart werden können. Der ideale Zeitpunkt für die Installation einer Solaranlage ist grundsätzlich eine Heizungserneuerung, zum Beispiel im Zuge eines Ausbaus oder einer Renovierung.

Ist eine Solaranlage wirtschaftlich?

Ist eine Solaranlage wirtschaftlich?

In allen Bundesländern und in vielen Gemeinden erhalten sie eine Solaranlagenförderung. Nach einer einmaligen Investition liefert sie auf mindestens 20 Jahre fast kostenloses Warmwasser, unabhängig von den allgemeinen Energiepreisen.

Wie viele Solaranlagen gibt es bereits?

Wie viele Solaranlagen gibt es bereits?

Über 200.000 Haushalte nutzen bereits die Sonne für Warmwasser und Raumheizung und sparen sich dadurch rund 90 Millionen Euro an Energiekosten pro Jahr. Bereits mehr als jede dritte neue Solaranlage dient der Heizungsunterstützung, rund zwei Drittel der Anlagen werden im Neubau installiert. 1.800 Solaranlagen sind im Mehrfamilienwohnbau errichtet, weitere 2.000 in Tourismusbetrieben. Bislang sind 15 Prozent aller Einfamilienhäuser mit einer Solaranlage ausgestattet, in Geschoßwohnbauten werden jedoch erst zwei von hundert Wohnungen solar versorgt. Im Tourismus nutzen rund 10 Prozent der Betriebe die Sonne.

Wenn mal keine Sonne scheint - wird dann kalt geduscht?

Wenn mal keine Sonne scheint - wird dann kalt geduscht?

Das solar erwärmte Wasser wird in einem Solarspeicher gesammelt, der mehr als doppelt so groß ist wie der tägliche Warmwasserbedarf der gesamten Familie. Was die Sonne nicht schafft, wird von der Zentralheizung oder elektrisch nachgeheizt.<

Kann ich nur Warmwasser zubereiten oder mit der Sonne auch heizen?

Kann ich nur Warmwasser zubereiten oder mit der Sonne auch heizen?

Die Solaranlage stellt im Allgemeinen etwa 70% des Warmwassers mit Hilfe der Sonne bereit. Dafür benötigen Sie rund 1,5 qm Kollektor pro Person im Haushalt. Die genaue Größe richtet sich nach Ihrem Warmwasserverbrauch, d.h. ob Sie eher duschen oder Wannenbäder nehmen oder gar einen Whirlpool besitzen. Wird die Solaranlage größer ausgelegt, können Sie im Frühling und Herbst auch mit der Sonne heizen.

Wie effizient sind Solaranlagen bei Brauchwasser und Heizung?

Wie effizient sind Solaranlagen bei Brauchwasser und Heizung?

Bis zu 70% des jährlichen Warmwasserbedarfs eines Haushaltes kann eine Solaranlage aus Solarenergie bereitstellen. Bei der Raumheizung kann je nach Wärmedämm-Standard des Gebäudes und Auslegung der Solaranlage immerhin etwa 30% der jährlichen Heizenergie gedeckt werden. Einzige Voraussetzung: ein Dach oder eine Fassade, die nach Süden zeigen (auch leichte Abweichungen sind möglich). Den verbleibenden Energiebedarf liefert die Heizung im Keller. Besonders mit Holzheizungen (Pellets, Hackschnitzel, Scheitholz) lässt sich eine Solaranlage gut kombinieren.

Können die Rohrleitungen auch nachträglich ohne viel Aufwand verlegt werden?

Können die Rohrleitungen auch nachträglich ohne viel Aufwand verlegt werden?

Vom Kollektorfeld bis zum Heizraum werden zwei speziell wärmegedämmte Rohrleitungen verlegt. Bei nachträglichem Einbau werden diese entweder in einem freien Kamin oder Lüftungsschacht oder in einem eigenen „Regen-Fallrohr“ an der Außenwand verlegt.

Wie wartungsintensiv ist eine Solaranlage?

Wie wartungsintensiv ist eine Solaranlage?

Alle drei Jahre sollte die Solaranlage auf Frostsicherheit geprüft werden. Dabei wird auch gleich der pH-Wert der Solarflüssigkeit geprüft, um eine möglichst lange Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten. Am besten lässt sich das zusammen mit der periodischen Überprüfung der Heizungsanlage erledigen.

Halten die Kollektoren auch bei Schneelast im Winter?

Halten die Kollektoren auch bei Schneelast im Winter?

Wenn die Kollektoren einem Qualitätstest nach der Europanorm EN 12975-2 unterzogen wurden (setzt sich am Markt zunehmend durch), sind sie auf mindestens 1.000 Pa Druck geprüft, das entspricht ca. 10 bis 25 cm feuchtem Neuschnee am Kollektor. Die meisten Kollektoren halten ein Vielfaches davon aus, erst bei meterhohem Schneebelag kann es zu Glasbruch kommen. Darum ist es wichtig, die Solaranlage bei der Haushaltsversicherung anzumelden (meist keine Prämienerhöhung).